Als Abendstern wird der Planet Venus bezeichnet, wenn er am Abend nach Sonnenuntergang in westlichen Richtungen zu sehen ist. Die Venus steht dann östlich von der Sonne und geht nach ihr unter. Die Venus erscheint uns als ein sehr auffälliger, weisser Stern, der alle anderen an Helligkeit bei weitem übertrifft.
Es handelt sich dabei um den Stern mit der schnellsten Eigenbewegung am Himmel. Sie beträgt etwa 10" pro Jahr. Die rote M5 Zwergsonne in 5.9 Lichtjahren Entfernung ist nach dem alpha Centauri System und vor Wolf 359 der zweitnächste Stern. Auch Amateurastronomen können auf selbstgemachten Sternfeldaufnahmen die Eigenbewegung verfolgen.
Die Chromosphäre ist eine relativ dünne Masseschicht der Sonne, die überwiegend aus Wasserstoff und Helium besteht.
Sie erstreckt sich bis zu einer Höhe von etwa 10.000 Kilometern über der Photosphäre und geht dann in die Korona über.
Ohne optische Hilfsmittel, wie spezielle Filter (H-alpha-Filter), ist die Chromosphäre nur bei einer totalen Sonnenfinsternis zu beobachten. Sie ist dann als rötlich scheinendes, nach oben gezacktes Gebilde zu erkennen.
Deimos ist neben Phobos einer der beiden Monde des Planeten Mars. Benannt wurde er nach Deimos, dem Sohn und Begleiter des griechischen Kriegsgottes Ares (lateinisch Mars). Der Name Deimos steht dabei für "Schrecken".
Deimos ist der kleinere und entferntere der zwei Marsmonde und gilt bislang als kleinster Mond im Sonnensystem. Aufgrund seiner unregelmäßigen Form wird allgemein davon ausgegangen, dass Deimos ebenso wie Phobos ein von Mars eingefangener Asteroid ist.
Die Oberfläche dieses Trabanten, ist wie sein Partner Phobos mit einer Staubschicht überzogen, dem sog. Regolith. Wir kennen diese Substanz auch von unserem Erdmond. Diese Schicht ist auf Deimos dicker als auf Phobos, was zur Folge hat das auf ihm die Oberflächenmerkmale weniger stark ausgeprägt sind.
Als Emissionsnebel werden in der Astronomie Wolken interstellaren Gases (Nebel) bezeichnet, die selbst Licht in verschiedensten Farben emittieren. Damit unterscheiden sie sich von Reflexionsnebeln, die lediglich eingestrahltes Licht reflektieren.
Flares sind Gebilde mit erhöhter Helligkeit und Temperatur innerhalb der Chromosphäre der Sonne.
Die Dauer der Flares ist proportional zur Ausdehnung des Eruptionsgebiets. Die mittlere Lebensdauer liegt bei 10 Minuten bis 90 Minuten, wobei nach einem schnellen Anstieg der Helligkeit ein langsames Abklingen erfolgt. Flares treten in Gebieten der Sonne auf, in denen sich auch Sonnenflecken und Sonnenfackeln zeigen. Pro Tag sind bei normaler Sonnenaktivität 5 bis 10 Flares zu beobachten.
Als eine Galaxie (der milchige Sternennebel, die Milchstraße) wird in der Astronomie allgemein eine gravitativ gebundene große Ansammlung von Materie wie Sternen und Sternsystemen, Gasnebeln, Staubwolken und sonstigen Objekten bezeichnet. Unsere Galaxie heißt auch die Galaxis oder die Milchstraße. In einer dunklen und klaren Nacht sehen die dicht gedrängten Sterne der galaktischen Scheibe tatsächlich wie eine Spur von verschütteter Milch aus.
Als Hitzeschild bezeichnet man in der Luft- und Raumfahrt die Schicht eines Flugzeugs oder Raumschiffs, die vor der durch atmosphärische Reibung entstehenden Hitze schützen soll. In der Regel sind bemannte Raumkapseln sowie Raumfähren, die bei der Rückkehr zur Erde die Erdatmosphäre durchdringen müssen, mit einem Hitzeschild ausgestattet .
An die Materialien werden enorme Anforderungen gestellt, da sie Temperaturen bis zu mehreren tausend Grad Celsius aushalten müssen, ohne sich dabei stark zu verformen. Die Wärmeleitfähigkeit des Materials soll möglichst gering sein, um Astronauten und Geräte vor der Hitze zu schützen.